26.01.2012
Der Igel ist ein weit verbreitetes Säugetier – bekannt bei Jung und Alt. Auch im Wallis kann man den Igel bei Einbruch der Dunkelheit recht häufig im Garten vor seinem Haus beobachten. Eigentlich befindet sich der natürliche Lebensraum dieser Art aber «auf dem Land». Warum zieht es den Igel in die Städte und warum verschwindet er in seinem ursprünglichen Lebensraum? Studien aus Grossbritannien zeigen, dass eine Antwort auf diese Fragen in der Intensivierung der Landwirtschaft zu suchen ist. Mit einer umweltnaheren Bewirtschaftung der Landwirtschaftsflächen könnte eine Rückkehr der Igel in ihr natürliches Habitat gefördert werden. Auch in der Schweiz sind Igel heute in den Städten häufiger anzutreffen als in ihren ursprünglichen Lebensräumen. Doch auch wenn sich die Igel ein Stück weit an das Leben in der Stadt angepasst haben, bleibt vor allem das Überqueren der Strassen eine echte Gefahr für sie. Igel müssten also ländliche Lebensräume, wo es weniger Autos gibt als in der Stadt, den städtischen vorziehen.