04.02.2013
Um eine wandernde oder ziehende Art schützen zu können, braucht man nicht nur Informationen über ihr Brutgebiet. Ebenso wichtig sind Kenntnisse über Zugrouten, Rastplätze und Überwinterungsgebiete sowie die Verbindungen zwischen diesen.

04.02.2013
Dank der rasanten Entwicklung auf dem Gebiet der Mikroelektronik kann heute auch der Zug von Kleinvögeln erforscht werden. Seit 2008 setzt die Schweizerische Vogelwarte Sempach den mit 0.6 Gramm leichtesten Geolocator der Welt ein und hat damit zahlreiche neue Erkenntnisse über den Kleinvogelzug erhalten.

12.01.2012
Am 9. Februar 2011 hat der Walliser Staatsrat das Artenförderungskonzept Vögel genehmigt. Dieses wurde von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und der Dienststelle für Wald und Landschaft des Kantons Wallis erarbeitet. Als Autoren zeichnen Bertrand Posse (Walliser Aussenstelle der Vogelwarte Sempach), Peter Keusch (Dienststelle für Wald und Landschaft), Verena Keller und Reto Spaar (Vogelwarte Sempach).

21.01.2011
In nur 20 Jahren ist der Ortolan (Emberiza hortulana) zum seltensten Brutvogel der Schweiz geworden. Weil die Art kurz vor dem Aussterben steht, hat die Schweizerische Vogelwarte Sempach in Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis an den südexponierten Felsensteppen von Leuk ein ambitiöses Massnahmenpaket zum Schutz dieser Vogelart lanciert.

12.08.2010
Für den Grossteil der Bevölkerung steht ausser Zweifel, dass die Windkraft - wie alle anderen erneuerbaren Energien - unseren Planeten vor der Klimaerwärmung schützen. Darum sind Unternehmen, welche auf diesem Gebiet arbeiten, auch felsenfest davon überzeugt, etwas Gutes zu tun. Aber immer öfter werden Stimmen laut, welche sich um die Landschaft oder um Vögel und Fledermäuse, welche Opfer der Rotoren werden, Sorgen machen. Die Bedenken gegenüber Windparks kommen oft von denselben Umweltorganisationen, welche sich gleichzeitig gegen die Atomkraft aussprechen. Was also wollen die «Grünen»?