03.09.2013
Im «Nouvelliste» vom 27. Mai 2013 zog Staatsrat Jacques Melly über den Wolf her: «Grosse Wolken ziehen über der Jagd auf! Die Wiederbesiedlung durch den Wolf bedeutet eine handfeste Gefahr für unseren Tourismus. Wir müssen diese Art regulieren, wenn wir nicht grossen Problemen entgegengehen wollen.» Im «Nouvelliste» vom 14. Juni 2013 macht der dieselben Aussagen zum Luchs! Nach dem Lesen der beiden Artikel fragt sich fauna•vs, in welcher Hinsicht der Wolf eine Gefahr für den Tourismus bedeuten könnte und welches die grossen Probleme sein könnten, auf welche Herr Melly anspielt, wenn er über den Wolf und sogar den Luchs spricht.

04.02.2013
Die beiden Wölfe, welche am Calanda, einem Bergmassiv in der Nähe von Chur (Graubünden), im letzten Sommer für den ersten gesicherten Wolfsnachwuchs in der Schweiz sorgten, hielten sich zuvor auch im Oberwallis auf. Dies zeigte die Auswertung von DNA-Proben. Die Wolfsfamilie am Calanda beweist, dass Wölfe nicht nur in unberührter Wildnis vorkommen, sondern dass auch Kulturlandschaften geeignete Wolfslebensräume bieten können.

21.01.2011
Am 30. September 2010 hat der Nationalrat nicht weniger als 14 Vorstösse zum Thema Wolf behandelt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen insbesondere drei Themen: die Lockerung des Wolfsschutzes in der Berner Konvention; die Revision der eidgenössischen Jagdverordnung, um hohe Bestände der Grossraubtiere in der Schweiz leichter regulieren zu können; die Stärkung und Absicherung des Herdenschutzes. Wir drucken hier die Zusammenfassung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) ab.

21.01.2011
Das Wildbiologische Büro LUPUS ist federführend mit der wissenschaftlichen Datenerfassung (Monitoring) über die Wölfe in der Lausitz (Sachsen, Deutschland) beauftragt. Da Direktbeobachtungen von Wölfen sehr selten sind, geschieht das Wolfsmonitoring hauptsächlich über indirekte Methoden. Dazu gehört das Erheben, Sammeln und Auswerten von Hinweisen wie Spuren, Losungen, Risse oder Markierungen. Auf www.wolfsregion-lausitz.de werden die verschiedenen Methoden vorgestellt.

21.01.2011

Auch im Sommer 2010 werden vermutlich mehrere Wölfe in der Schweiz

unterwegs sein. Ein wirksamer und von der öffentlichen Hand unterstützter

Herdenschutz wird deshalb immer wichtiger.