04.02.2013
Die Gelbbauchunke ist eine kleine Krötenart, welche in der Schweiz vom Aussterben bedroht ist. Im Wallis sind nur noch neun voneinander isolierte Populationen bekannt. Dabei wäre es sehr einfach, der Gelbbauchunke geeignete Fortpflanzungsgewässer bereit zu stellen. Der folgende Artikel von Paul Marchesi beschreibt die aktuelle Situation der Gelbbauchunke und zeigt, wie dieser Art wirkungsvoll geholfen werden kann.

04.02.2013
Krebse sind wenig bekannte Bewohner unserer Gewässer, von denen kaum jemand spricht. Dabei verdienen sie sehr wohl unsere Beachtung; denn sie kommen nur in naturnahen und sauberen Bächen, Flüssen, Teichen und Seen vor und sind deshalb ein hervorragender Indikator für ökologisch intakte Gewässer.

04.02.2013
Einst bewohnte die ans Wasserleben angepasste Marderart auch die Walliser Fliessgewässer. Doch schon vor Jahrzehten ist der Fischotter aus unseren Gewässern verschwunden. Da stellt sich die Frage, ob er heute noch geeignete Lebensräume vorfinden würde. Wäre es aus politischer, ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Sicht überhaupt möglich, dass der Fischotter in der Schweiz wieder einen Platz finden würde? Diese Fragen haben sich Carmen Cianfrani und Sofia Mateus gestellt und sie beantworten sie für fauna•vs.

26.01.2012
Bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Fischmanagement wurden in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht, vor allem in Nordamerika und in Europa. Im Bereich der Ökologie der Binnengewässer ist das Wissen seit Mitte der 1990er-Jahren buchstäblich explodiert, insbesondere bei den Edelfischen (Salmoniden) der Flüsse. Diese Erkenntnisse halten aber nur sehr langsam Einzug in der Politik und in der Praxis des Fischmanagements. Dies wirkt sich nachteilig auf Ökologie und Ökonomie aus. Zudem werden vielversprechende Synergien bei der Erhaltung, Wiederherstellung und rationelleren Bewirtschaftung der Fischbestände verpasst. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick zum heutigen Wissen über das Management der Fluss-Edelfische, insbesondere der Forellen. Er diskutiert und kritisiert den Besatzplan des Kantons Wallis vor dem Hintergrund des aktuellen, von den Behörden scheinbar verschwiegenen Wissensstands und schlägt einen alternativen Dreipunkteplan für das Fischmanagement vor.

26.01.2012
Studien über den Schneehasen in Europa sind nicht gerade häufig. In letzter Zeit nahm das Interesse an der Art aber zu. Es stellt sich nämlich die Frage, ob die Klimaänderung zu einer Verdrängung des Schneehasen (Lepus timidus) durch den Feldhasen (Lepus europaeus) führt. Frau Dr. Christine Miller ist dieser (und anderen) Fragen in einem Übersichtsartikel nachgegangen. Wir drucken einzelne Passagen daraus ab – mit freundlicher Genehmigung der Autorin.