31.03.2007
Schon mehrmals haben wir über die «Nistkastenpopulationen» von Wiedehopf und Wendehals im Unterwallis berichtet. Wie es den beiden Arten im vergangenen Jahr und auch früher ergangen ist, zeigt folgender Bericht. Im vergangenen Jahr waren von den über 700 aufgehängten Nistkästen noch genau 564 regelmässig kontrolliert werden.

30.03.2007
Die beiden nahe verwandten Fledermaus-Arten Grosses und Kleines Mausohr nutzen verschiedene Mikrohabitate für die Nahrungssuche. Darum können sie nebeneinander vorkommen, ohne sich zu konkurrenzieren. Das Grosse Mausohr sucht auf nacktem Boden, gemähten Wiesen oder im Fallaub vornehmlich nach Käfern, d.h. es jagt in Wäldern, Obstgärten oder auf frisch gemähten Wiesen. Das Kleine Mausohr hingegen hat sich auf Heuschrecken spezialisiert und jagt diese im dichten Gras von Steppen und Heuwiesen.

03.11.2006
Die Intensivierung der Landwirtschaft hat zu einem weit verbreiteten Verlust an Biodiversität geführt. Hauptgründe waren oft Habitatsveränderungen und der Gebrauch von Pestiziden. Dies wiederum führte zu einer Abnahme der Biomasse bei Pflanzen- und Tierarten, aber auch zu einer schlechteren Erreichbarkeit der Beutetiere, z. B. in zu dichter Vegetation.

03.11.2006
Vor ca. 30 Jahren ist das Mufflon von Frankreich her ins Unterwallis eingewandert. Zur Zeit schätzt man die Population auf 150 bis 200 Tiere, welche sich auf dem Territorium der Gemeinden Vionnaz, Champéry und Vouvry aufhalten. Das fremde Faunenelement wird von der Jagdabteilung in diesem Gebiet toleriert.

03.11.2006
Tourismus- und Freizeitaktivitäten, auch in abgelegenen Gebieten, nahmen in den letzten Jahrzehnten ständig zu. Die zunehmende menschliche Störung, insbesondere im Winter durch Schneesportler, beeinflusst zahlreiche Wildarten. Unter anderem davon betroffen ist das Birkhuhn (Tetrao tetrix), eine Charakterart der borealen und subalpinen Ökosysteme, dessen Bestände in vielen Regionen der Alpen stark rückläufig sind. -- Diplomarbeit von Sven Wirthner