01.11.2007
Vor 12 Jahren wanderten erstmals italienische Wölfe ins Wallis ein, nachdem sie vor über 100 Jahren gesamtschweizerisch ausgerottet wurden. Hierzulande hat man die Rückkehr dieses Grossraubtieres verschlafen und politisiert noch heute an den biologischen (und gesetzlichen) Fakten vorbei.

10.09.2007

Medienmitteilung vom 10. September 2007:

Zwei kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen zeigen den katastrophalen Zustand der Fischbestände der Walliser Rhone auf. Nur Forelle und Groppe haben bis heute in unseren Gewässern überlebt. Ein Hohn, wenn man mit der früher vorhandenen Vielfalt vergleicht. Kommt hinzu, dass die Bestände der letzten überlebenden Fische lächerlich sind. Verantwortlich hierfür sind das künstliches Flussbett und die täglichen Wasserschwankungen, welche durch das Turbinieren entstehen. Bis heute wird in unseren Flüssen das Gewässerschutzgesetz von 1992 nicht umgesetzt. Nun muss dringend etwas geschehen.

01.05.2007

Stellungnahme der Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie, fauna.vs

In der letzten Monaten wurde im Unterwallis manchenorts die Ufervegetation auf den Rottendämmen zurückgeschnitten. Dabei wurde nicht eben zimperlich vorgegangen. Dies kann tiefgreifende Einflüsse auf Mensch und Tier haben.

22.04.2007
Der Wolf ist vor mehr als 10 Jahren erstmals im Wallis aufgetaucht. Von diesem Zeitpunkt an hat fauna•vs, die Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie, in ihrer Vereinszeitschrift die jetzt stattfindende Entwicklung vorausgesagt. Die wichtigsten wissenschaftlichen Informationen im Zusammenhang mit der Einwanderung des Wolfs flossen auch in einem Bericht zuhanden des Walliser Staatsrats ein. Dieser mit «Der Preis des Wolfs» betitelte Bericht wurde grösstenteils von unserem Präsidenten verfasst. Den Medien wurde aber nur derjenige Teil des Berichts vorgestellt, welcher der offiziellen Wahrheit dient. Leider hat man es verpasst, die wirklichen Herausforderungen, welche mit dem Wolf auf uns zukommen, auf den Tisch zu legen, sowie angepasste Lösungen vorzuschlagen. Stattdessen hat die schwarz-weiss-Malerei von damals nicht unwesentlich zur heutigen Auseinandersetzung zwischen den Wolfsschützern und -gegnern beigetragen. Schade!

01.04.2007
Im Dezember 2005 wurden auf den Gemeindegebieten von Mörel, Riederalp und Termen die beiden Wildruhezonen «Wissi Driesta» und «Salzgäb» ausgeschieden, welche vom 15. Dezember bis am 30. April nur auf den Wanderwegen betreten werden dürfen. Ziel der Wildruhezonen: Die Hirsche sollen in ihrem Wintereinstandsgebiet ungestört sein und nicht von Hirschhornsuchern umher getrieben werden. Über die ersten Erfahrungen und die Pläne für weitere Wildruhezonen sprach Brigitte Wolf mit Peter Scheibler, Vorsteher der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere.